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Pechtelsgrün

Bürgerstübl345 Einwohner, 1410 urkundlich genannt, am Westhang des 512 m hohen Höllberges, von 1934 bis 1968 Bergbau in der Wolframitgrube Pechtelsgrün = geologische Fundstätte.
Der Ortsteil Pechtelsgrün bildet die Nordostecke des Vogtlandkreises. Der Ort wurde im 12. Jh. von der Herrschaft Mylau aus gegründet. Jenseits des Höllberges beginnt mit den Fluren von Stangengrün das Rodungsgebiet der einstigen Herrschaft Wiesenburg. Auch in Pechtelsgrün wurden die Fluren wie in all den neugegründeten Siedlungen der Gegend in Waldhufen eingeteilt. Aus den alten Flurkarten ist allerdings eine Besonderheit der Flureinteilung zu erkennen: Das strahlenförmige Auseinanderlaufen der Waldhufen von der Ortslage zur Gemarkungsgrenze.

Gasthof zur SonneVon der Fernverkehrsstraße S293 Lengenfeld-Zwickau aus erscheint das Dorf als amorpher Siedlungskomplex. Von den umliegenden Granitkuppen aus aber wird erkennbar, daß die als Siedlerstellen in Frage kommenden Gehöfte in einer flachen, wasserreichen Quellmulde weiträumig im lockeren Oval angeordnet sind. Wir haben hier ein sogenanntes Rundreihendorf vor uns. Interessant ist auch, daß Pechtelsgrün keinen Dorfanger hat und daß die eigentliche Dorfstraße außen um die auf den ursprünglichen Siedlerstellen errichteten Gehöfte herumführt.

OrtsansichtDie hohe (440-512 m) und nach Südwest offene Ortslage gewährleistet einen weiten Ausblick in die Tonschieferlandschaft des Göltzschtales.

Seit dem 01. März 1994 gehört Pechtelsgrün zu Lengenfeld.

 

 

 

 

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