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Konzeption

 

Die Rolle des Kindes

An erster Stelle steht für uns das Kind mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und Befindlichkeiten.
Die Kinder können ihre Bedürfnisse verwirklichen und finden bei uns einen Lebens- und Erfahrungsraum der folgendes ermöglicht:

  • eigenverantwortlich tätig zu werden
  • sich frei und verantwortungsbewusst im Hortbereich zu bewegen
  • mit Spaß und Ausdauer zu spielen
  • vielfältige Tätigkeitsangebote zu nutzen
  • Schwierigkeiten zu erkennen und auszudrücken
  • Konflikte zu lösen
  • gefördert und gefordert zu werden
  • sich Spielgefährten selbst zu suchen
  • in Ruhe gelassen zu werden
  • Teamgeist zu entwickeln und Teamarbeit zu erleben
  • ganzheitlich integriert zu werden
  • von den Stärken der Erzieherinnen zu profitieren

 

 

Das Kind kann die geborgene Atmosphäre einer Stammgruppe und einer festen Bezugsperson genießen, bekommt aber auch durch die teils offene Arbeit innerhalb des Hortes Kontakt zu allen Kindern und Erzieherinnen.



Ziele der pädagogischen Arbeit

Hort, so sagt es schon der Name (lat. Hortus = Garten), ist ein Ort des Schutzes, der Geborgenheit und der Bewahrung. Er ist eine familienergänzende und familienunterstützende Einrichtung.


Eine Förderung der schulischen Entwicklung des Kindes unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten ist genau so wichtig wie die Erweiterung der Selbstständigkeit, der Handlungskompetenz und der konstruktiven Problemlösung.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Besonders Besonders im Bereich der Spiel- und Freizeitangebote kann man diese Kompetenzen optimal fördern. Durch zunehmende selbstständige Aktivitäten im Tagesablauf gestalten die Kinder ihre Umwelt kreativ und konstruktiv. Wir unterstützen und begleiten mit Angeboten, Materialien, Räumen und wir geben ihnen unsere Zuneigung, Ausdauer, Geduld, Geborgenheit und Wertschätzung.


Der Sächsische Bildungsplan ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung. Zeitgemäße Hortpädagogik erfordert auf gegenwärtige Bedürfnisse des Kindes einzugehen und sie auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten.

 


Der Hort ist ein Wegweiser in die unterschiedlichsten Interessengebiete des Kindes. Er ist informativ, interessant, spannend, kommunikativ, ästhetisch und vielseitig.

 


Ausgehend von Gedanken wie z.B.

  • alle Kinder sollen zu Wort kommen
  • Zusammenhänge erkennen und begreifen
  • Respekt, Achtung und Rücksichtsnahme erleben
  • Kreativität, Erfolg und Misserfolg
  • Spiel, Spaß und Ästhetik
  • Einsetzen der Sinne
  • Erkennen mathematischer und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge

 

werden im Hort die Bildungsbereiche vereint, angesprochen, erlebt und verarbeitet.

 

 

Hausaufgaben

Da es sich bei den zu betreuenden Kindern um Schulkinder handelt, ist die Erledigung der Hausaufgaben ein fester Bestandteil der Hortarbeit. Die Hausaufgabenbetreuung kann nur eine Begleitung des schulischen Lernens sein und kann nicht die Verantwortung für die Lernerfolge des Kindes übernehmen.

Das Lesen in Klasse 1 muss generell täglich zu Hause erledigt werden. Ebenso müssen bestimmte Aufgaben im Sachunterricht, Gedichte, Lieder und andere mündliche Hausaufgaben im Elternhaus erfolgen. Werden die Hausaufgaben in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht geschafft, müssen diese zu Hause beendet werden.Die Erzieherin schafft für die Erledigung der Hausaufgaben entsprechende Rahmenbedingungen, z.B. eine ruhige Atmosphäre. Sie gibt Hilfestellung zur Selbstständigkeit und kontrolliert in erster Linie auf Vollständigkeit und Sauberkeit. Hausaufgaben werden von Montag bis Donnerstag erledigt.

 

Am Freitag ist Gruppentag für geplante oder der Situation entsprechende Angebote. Wir geben den Eltern die Möglichkeit, die Hausaufgaben gemeinsam mit ihrem Kind am Wochenende zu erledigen. So haben sie einen Einblick in den Wissensstand ihres Kindes beim selbstständigen Arbeiten und können fördernd eingreifen.

  

Feriengestaltung

In den Ferien gestalten wir unter Einbeziehung der von den Kindern eingebrachten Vorschläge ein abwechslungsreiches Programm, welches vor Beginn der Ferien an die angemeldeten Kinder ausgehändigt wird.

 

Das Ferienprogramm beinhaltet z.B. Ausflüge und Wanderungen in die nähere Umgebung, Tierparkbesuche, sportliche Wettkämpfe, Bastelangebote, Theater- und Museumsbesuche und vieles mehr. Außerdem finden die Kinder auch einmal Zeit der Entspannung.

 

Ferienzeit ist für uns intensive Hortarbeit und optimale Umsetzung pädagogischer Arbeit.

 

Unser Hort hat bis auf die Weihnachtsferien und den Tag nach Himmelfahrt keine Schließtage während der Ferien.

 

Beschwerde- und Beteiligungsrecht der Kinder

Rechtliche Grundlage ist das Kinderschutzgesetz § 45 Abs.2 Nr.3 SGB VIII.

Ziel ist die Sicherung und Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen durch Beteiligung und der Möglichkeit der Beschwerde.

Die Kinder unserer Einrichtung haben die Möglichkeit, entsprechend ihrem Entwicklungsstand, aktiv an der Gestaltung des Hort- und Gruppenlebens mitzuwirken.

Wir berücksichtigen die Bedürfnisse, Wünsche und Befindlichkeiten der Kinder in unserer täglichen Arbeit. Es ist den Kindern jederzeit möglich ihre Meinung und ihren Standpunkt zu äußern. Die Erzieherinnen schenken ihnen Aufmerksamkeit und Achtung. Sie bieten den Kindern dabei einen entsprechenden Rahmen für vertrauliche Gespräche und geben ihnen die Möglichkeit zur Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten.

Die Kinder werden ermutigt, eigenverantwortlich tätig zu werden, sich selbst und andere zu akzeptieren, zu respektieren und zu schätzen.

  

Zusammenarbeit mit Eltern und Elternbeirat

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherteam ist bei uns sehr wichtig und vertrauensvoll. Wir verstehen unter Zusammenarbeit alle Aktivitäten, die die Mitarbeit und das Mitwirken der Eltern im Interesse der Kinder erfordern.

Informationsaustausch und Kontakte erfolgen z.B. durch:

 

  • Tür- und Angelgespräche
  • Mitteilungen an Pinnwänden
  • Elternbriefe
  • Elternabende
  • Mitwirkung bei Festen
  • Elternbeiratswahl
  • regelmäßige Elternbeiratssitzungen

 

Kooperation zwischen Hort und Grundschule

Zwischen Hort und Grundschule erfolgt eine positive Zusammenarbeit, die ständig erweitert wird und in einem Kooperationsvertrag verankert ist.

Da sich der Hort in der Grundschule befindet, besteht ein enger Kontakt zu den Lehrerkollegen. Die Erzieherinnen tauschen sich mit den Klassen- und Fachlehrern aus. Wir nutzen diese Kontakte um das soziale und kollektive Lernen zu fördern.

Schulleitung und Hortleitung sprechen sich regelmäßig über geplante Vorhaben ab, informieren sich gegenseitig und lösen Probleme gemeinsam.

Die Erzieherinnen nehmen an den Klassenelternabenden teil.